Anouk Claes

Publié le par нар хиртэлт

Geboren in Belgien wuchs sie an der belgischen Nordküste auf. Seit 1992 lebt Claes in der Schweiz. In Basel und Genf studierte sie Theologie und Psychologie. Heute lebt sie in Basel. Sie gilt von Natur aus als hellsichtig. Jakob Bösch, der frühere Chefarzt der externen psychiatrischen Dienste Baselland arbeitete mit ausgewählten Medien und Heilern zusammen u. a. mit Anouk Claes. Für Jakob Bösch ist Claes das begabteste Talent auf diesem Gebiet, dem er begegnet ist. Jakob Bösch arbeitete viele Jahre mit ihr.[1] Anouk Claes schrieb zahlreiche Bücher und gibt heute Workshops. Sie arbeitet zusammen mit Ärzten, Psychologen, Sozialtherapeuten und Psychiatern, um deren Arbeit in besonders schweren Fällen zu unterstützen. Ihre Arbeit wurde mehrfach im Fernsehen dokumentiert.[2][3]

https://www.egk.ch/egk/downloads/fr/vivere-fr/2008-edition-6.pdf

 

 

https://www.derbund.ch/zeitungen/wirtschaft/hass-fuehlt-sich-sehr-angenehm-an/story/11733665

 

«Hass fühlt sich sehr angenehm an»

«Wenn jemand mir sagt, woran er leidet, brauche ich rund zehn Minuten, um herauszufinden, was die Ursachen sind und wie er daran etwas ändern kann», sagt Anouk Claes. Die 36-Jährige ist aufgrund ihrer Hellsichtigkeit eine gefragte Therapeutin. Sie redet indes nicht nur mit Menschen, sondern auch mit Kokosnüssen und Weinflaschen.

Muss man eine hellsichtige Frau benachrichtigen, wenn man nicht rechtzeitig zum Interview kommt, weil der Zug sich verspätet hat? Oder weiss sie das schon lange bevor man anruft? Ich rufe dann doch an. Eine Viertelstunde später empfängt uns eine unscheinbare junge Frau und führt uns in ein kleines Büro bei der Heuwaage in Basel. Sie sei hier nur zur Untermiete, sagt sie beinahe entschuldigend zur Fotografin. Dann setzt sie sich hin und wartet auf die Fragen.

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«Bund»:Frau Claes, Sie sind bekannt geworden durch Ihre Hellsichtigkeit. Wann sind Sie sich dieser Fähigkeit bewusst geworden?

Anouk Claes:Ich habe schon immer mehr gesehen, aber ich fand das als Kind nicht besonders nützlich. Ich konnte mir damals nicht vorstellen, dass die anderen nicht genau gleich sehen wie ich. Mit ungefähr zehn Jahren wurde mir bewusst, dass andere Menschen fragen stellen, die sich für mich erübrigten.

Zum Beispiel?

Wenn jemand erzählte, seine Schwester sei gestern traurig gewesen, wunderte ich mich, warum sein Gesprächspartner darauf einging, während ich sah, dass sie wütend geworden war, nicht traurig. Ich verstand nicht, warum die Leute oft nicht sagen, was sie spüren. Irgendwann entschied ich mich, mich an die Worte zu halten, den Menschen den Freiraum zu lassen, was sie sagen wollen. Von da an konfrontierte ich sie nicht mehr damit, wenn die Worte nicht mit den Gefühlen übereinstimmten. Es hat immer einen Grund, wenn jemand sich so verhält, das muss man respektieren.

Sehen Sie den Menschen, die zu Ihnen in die Beratung kommen, an, welche gesundheitlichen Probleme sie haben?

Ich könnte das scannen, ja, aber ich gebe auch da jedem die Freiheit, mir zu sagen, worüber er reden möchte. Wenn jemand mir sagt, woran er leidet, brauche ich rund zehn Minuten, um herauszufinden, was die Ursachen sind und wie er daran etwas ändern kann.

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Mit welchen Anliegen kommen die Menschen zu Ihnen?

Das ist sehr unterschiedlich. Viele kommen wegen chronischer Schmerzen, manche erst nach 10- oder 15-jähriger Leidensgeschichte. Andere möchten Rat in Beziehungsfragen, möchten ihre Schlafprobleme in den Griff bekommen. Viele Beschwerden haben mit verdrängten Emotionen zu tun. Ich kann erkennen, welche Emotionen unterdrückt sind, weil ich den Sitz der Emotionen im Körper sehe. Und ich kann helfen, verdrängte Gefühle wieder zu aktivieren.

Können Sie Menschen heilen, die schwer krank sind?

Manchmal tritt Heilung ein, ja. Ich habe erlebt, dass sich heftige chronische Schmerzen augenblicklich aufgelöst haben. Aber ich mache das nicht allein, das geschieht immer in Zusammenarbeit mit den Menschen, die meine Hilfe suchen. Ich kann nur Impulse geben zur Selbstheilung.

Anouk Claes ist in Belgien geboren. Als sie mit 14 Jahren auf einem Campingplatz an der Réception arbeitete, fiel ihr auf, dass viele Gäste ihre Nähe suchten, ihr Persönliches anvertrauten. «Ich habe schon immer gemacht, was ich heute mache, aber ich wusste lange nicht, dass das ein Beruf sein könnte», sagt die 36-Jährige. In Belgien hat sie Psychologie studiert, in Basel nochmals von vorn begonnen damit, weil der Abschluss nicht anerkannt wurde. Vor dem Lizenziat reiste sie für drei Jahre nach China, wo ihre Tochter geboren wurde. Zurück in Basel begann sie als Therapeutin, Medium und Ausbildnerin zu arbeiten und studierte berufsbegleitend vier Jahre Theologie.

 
 
Energiefeld wie Mückenschwarm

Bei ihrer Arbeit stützt sich Anouk Claes auf zwei Grundpfeiler: Sie schaut, ob die fünf Emotionen Trauer, Liebe, Glück, Wut und Eifersucht sich im Gleichgewicht befinden oder ob etwas unterdrückt wird, was zu Krankheiten führen kann. Während sie mit Klienten spricht, sieht sie die fünf Emotionen als Farbflecken im Oberkörper. Der zweite Grundpfeiler ist das Energiefeld im und um den Körper. «Das sind Partikel, die frei herumfliegen», sagt Claes, «wie ein Mückenschwarm im Sommer». Sie achte speziell auf die Grösse und die Dichte. Die Anfangsdichte sei von Mensch zu Mensch verschieden, es gebe keine Norm. Es sei aber wichtig, dass die Dichte kontinuierlich abnehme mit wachsender Distanz vom Körper und nicht schlagartig von 90 auf 30 Partikel pro Quadratzentimeter abfalle.

Emotionen farbig, Energie farblos

Wenn Anouk Claes über ihre Arbeit spricht, hat das nichts Schwärmerisches, man gewinnt nie den Eindruck, sie halte das für etwas Besonderes, wolle sich interessant machen. «Ich habe das nicht angestrebt, es hat sich so ergeben», sagt sie denn auch. «Meine Arbeit ist in erster Linie eine Übersetzungsarbeit. Wenn ich einem Menschen gegenübersitze, ist da eine riesige Menge an Informationen. Diese alle auszuwerten, würde Stunden dauern. Deshalb muss ich die wichtigsten Informationen herausfiltern und dann in allgemeinverständliche Worte übersetzen.»

Zunächst habe sie die Energiefelder farbig gesehen, erzählt sie, so, wie man das von Aura-Abbildungen in Büchern kenne. Da sie aber auch die Gefühle in Farben sehe, hätte das zu Konfusionen geführt. Also habe sie sich entschieden, das Energiefeld in Schwarzweiss zu sehen und auf Grösse und Partikeldichte zu achten. «Die Verwandlung von Informationen in Bilder entsteht erst bei mir im Gehirn, da kann ich wählen, welche Darstellung am besten passt. Das ist wie in der digitalen Datenverarbeitung: Wenn ich ein SMS erhalte, fliegen ja auch nicht Buchstaben durch die Luft. Ich kann auswählen, wie mein Handy die Nachricht darstellt.»

Wenn Ideen nicht ankommen

Und was hilft das, wenn jemand weiss, wie gross, wie dicht, wie regelmässig sein Energiefeld ist? Im zwischenmenschlichen Kontakt sei das wichtig, sagt Claes. Menschen mit zu dichtem Energiefeld hätten oft Schwierigkeiten, mit ihren Ideen andere zu erreichen. «Sie bringen einen Vorschlag ins Plenum ein und kein Mensch beachtet das. Eine Woche später kommt ein Kollege mit der gleichen Idee, und alle finden sie toll. Das kann am Energiefeld liegen. Wenn es zu dicht ist, dringt die Begeisterung nicht durch.» Weiter hätten solche Menschen Mühe, ihr Gegenüber zu erfassen. «Und sie werden im Gartenrestaurant immer als Letzte bedient, weil man sie schlicht übersieht.» Durch mentale Arbeit, sagt Claes, könne das Energiefeld verändert werden.

Empfinden Sie Ihre Gabe als Auszeichnung oder als Verpflichtung?

Es ist für mich ganz normal. Wenn man musikalisch begabt ist, muss man nicht musizieren, aber man machts gerne.

Wie gehen Sie vor, wenn jemand wegen Schlafproblemen Ihre Hilfe in Anspruch nimmt?

Ich frage, seit wann die Person darunter leidet, wann die Probleme auftreten, wie es sich anfühlt. Während wir uns unterhalten, fängt meine Arbeit an, da beginne ich zu suchen, prüfe verschiedenste Ursachen. Oft haben Schlafstörungen mit einer geistigen Unterforderung zu tun. Ich teile den Menschen ein in Körper, Gefühle, Ego und Geist. Das Ego agiert auf der Handlungsebene, es repräsentiert das duale Denken, unterteilt in klein/gross, gut/schlecht, vorher/nachher. Der Geist ist nicht an Ort und Zeit gebunden. Menschen, die ihren Schwerpunkt im Geist haben, sind rasch gelangweilt, wenn sie den Geist zu wenig benützen. So kann es zu Ruhe- und Schlaflosigkeit kommen.

Und wie ändert man das?

Indem man dem Geist mehr Entfaltungsmöglichkeiten gibt. Wir können reisen mit dem Geist, in den letzten Winter eintauchen oder in den nächsten Sommer. Ansatzweise machen wir das alle, aber man kann es intensivieren, ausbauen. So wird der Geist mehr gefordert.

Meditationslehrer lehren uns doch gerade das Gegenteil: mehr im Hier und Jetzt sein, nicht immer in der Vergangenheit oder Zukunft leben.

Was ist denn das Heute? Für Menschen, die ihren Schwerpunkt im Geist haben, ist das Jetzt sehr beschränkt. Sich in Meditation auf diesen kleinen Punkt zu konzentrieren, bedeutet für sie eine Einschränkung, die Nervosität nach sich zieht; sie müssen in die Vergangenheit und in die Zukunft reisen können. Für Menschen, die mehr im Körper sitzen, kann die gleiche Meditationsübung sehr entspannend sein. Das ist alles sehr individuell.

Was sind die Hauptgründe, warum Menschen aus dem Gleichgewicht geraten?

Ein Hauptproblem ist, dass viele Menschen denken, dass etwas mit ihnen nicht stimmt, dass sie anders sein müssten. Sie halten sich für zu materialistisch, stellen das Unsichtbare über das Sichtbare. Für mich ist alle Materie göttlich, ich trenne das Menschliche nicht vom Göttlichen. Es ist deshalb kein Ziel, vom Körper, vom Ego unabhängig zu werden, ganz vergeistigt zu sein. Ohne Ego, ohne diese wertende Distanz auf der Handlungsebene, können wir nicht einmal einen Kaffee machen. Ohne Ego gäbe es keinen Ehrgeiz, keinen Sport, keinen Fortschritt. Wir brauchen das Ego im Alltag, aber es sollte nicht die einzige Instanz sein. Es gibt aber auch keinen Grund, das Ego loswerden zu wollen. Das ist ein verbreiteter Wunsch. Dann schleicht sich das Ego in die geistige Welt ein. Die Menschen sagen dann: «Ich bin weiter als du, ich habe höhere Schwingungen.» Das empfinde ich als sehr anstrengend.

Weil es verlogen ist?

Weil es zu einseitig ist. Es ist nichts Schlimmes daran, negative Gedanken zu haben. Jeder hat sie, das normale Denken besteht zur Hälfte daraus. Aus geistiger Perspektive muss das nicht abgewertet werden. Ich sage den Menschen oft, sie sollen beginnen, wieder negativ zu denken. Man macht das so oder so, es zu überspielen oder zu verdrängen, ist sehr kräfteraubend. Irgendwann ist man erschöpft, und das Aufgestaute bahnt sich seinen Weg. Die Leute fühlen sich meistens schlecht, weil sie denken, dass sie schlecht sind; dass sie anders sein müssten. Entscheidend ist, dass man seinen Gefühlen und Gedanken Raum gibt. Sie verschwinden nicht, wenn man sie ignoriert. Hass zum Beispiel ist ok, er fühlt sich sehr angenehm an, wenn man ihn zulässt. Hass heisst schlicht «Ich will nicht». Viele Leute erlauben sich nicht mehr, etwas zu wollen oder nicht zu wollen; sie glauben, alles annehmen zu müssen.

Wenn sie so spricht, könnte man denken, man sitze bei einer gewöhnlichen Psychologin. Doch dann erzählt Claes, wie sie im Auftrag von Managern Büromaterial und Weinflaschen befrage, um herauszufinden, warum sich manche schlecht verkaufen. Dass ihr unlängst eine Kokosnuss, die sie eigentlich essen wollte, über die schlechten Erntebedingungen in der Karibik geklagt habe. Und dass sie gerne im Supermarkt mit verschiedenen Waschmitteln diskutiere – nicht nur darüber, welches den Flecken am besten zu Leibe rücken kann, sondern auch über Politik.

«Alles in der Natur hat Zugang zu allen Informationsebenen», sagt Claes, «ob wir mit einem Hund, einem Baum oder einem Stein reden, macht keinen Unterschied, das ist alles Natur, alles gleich alt, alles aus der gleichen Masse.»

Sind Sie oft in anderen Welten unterwegs, Frau Claes? «Ja, eigentlich immer, ich bin das gewöhnt. Es gibt so viele Universen und Lebensformen. Da erkunde ich immer wieder neue Welten. Nicht ziellos, ich lade mir einen Plan herunter.» Aus dem Internet? «Nein, ich zapfe den immensen Wissenspool an, der uns allen zur Verfügung steht.»

Dann wird es Zeit, eine Kundin wartet im Vorzimmer. Etwas desorientiert machen wir uns auf in Richtung Bahnhof. Der Zug kommt pünktlich. Wir reisen, ganz handfest, zurück nach Bern.

Höhlenübung

Hallo!
Anouk Claes hat ein faszinierendes Buch geschrieben, dass ich inhaltlich nur empfehlen kann:
Angst - Beschützer rund um die Uhr: Wie Sie Ihren Ängsten wirkungsvoll begegnen

 

Sie beschreibt darin den Umgang mit zwei Hauptformen der Angst:

 

1) Die Angst aus der Steinzeit - in Bezug zu unserem Reptiliengehirn

 

2) Die zweite, bekannte Angst

 

Zur Angst aus der Steinzeit kommt man willentlich nicht hin, kann nicht mit ihr mit Worten kommunizieren.
Der einzige Kommunikationsweg, des es gibt, ist das Visualisieren und Wirken Lassen von Bildern, ganz gleich, was das kritische Tagesbewußtsein auch davon haltet.

 

Mi der zweiten, bekannten Angst kann man kommunizieren, sie Gestalt werden lassen, wie einen Freund / Freundin, die einem vor etwas schützen will.

 

Höhlenübung zum Umgang mit der Angst aus dem Reptiliengehirn:

 

Es geht darum, sich die Bilder so  plastisch wie möglich innerlich vorzustellen, zu visualisieren, unabhängig davon, was wir selber persönlich darüber denken.

 

Ausgangssituation ist ein typisches Steinzeit Geschehen.

 

Man sitzt in einer Höhle, in einem Pelz gekleidet, auf einem dicken Fell.

 

Man sitzt in der Mitte.

 

Man sitzt im Kreise einer Gruppe - ob Männer, Frauen, Kinder oder gemischt ist egal.

 

Rechts ist der Eingang der Höhle.

 

Vor dem Eingang der Höhle, aber noch in der Höhle, sitzen 20 bis 30 starke Menschen / Männer, die bewaffnet den Höhleneingang bewachen.

 

Hühner, noch im Fellkleid, liegen als Nahrung an der linken Höhlenwand gestappelt.

 

Man hat beides - die Nahrung und den bewachten Höhleneingang im Blick.

 

Wer will, kann sich zusätzlich ein Feuer vorstellen - mehr als die angegebenen Details ist nicht nötig und wirksam.

 

Dieses Bild einfach regelmäßig für ein paar Minuten visualisieren, bis der Körper auf die Infos via archaische Bilder reagiert.

 

Sehr oft nimmt man ein tiefe Entspannung, ein von Innen heraus feines Gefühl war, dass der Gegenpol zur auslösenden Reptilienangst ist.

 

LG
Advaita

 

https://www.heiler-forum.net/index.php?thread/18385-anouk-claes-umgang-mit-archaischer-angst-h%C3%B6hlen%C3%BCbung/

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